Bewertung eines Ambulatorium-Standorts
Die Bewertung des potenziellen Ambulatorium-Standorts prüfte die Vereinbarkeit betrieblicher, baulicher und wirtschaftlicher Anforderungen. Die TIAG machte Potenziale und Projektabhängigkeiten frühzeitig sichtbar und schuf eine belastbare Grundlage für den Standort- und Investitionsentscheid.
Entscheidend war, den Standort nicht nur baulich, sondern auch aus Sicht der künftigen Nutzung, des Betriebs und der Wirtschaftlichkeit zu beurteilen. So konnten wir Chancen und Abhängigkeiten frühzeitig sichtbar machen und eine klare Grundlage für den Investitionsentscheid schaffen.
Benjamin Moser, Leiter Immobilienmanagement
vermietbare Fläche
Bestandesbauten
Projektbeschrieb
Für die Entwicklung eines neuen Ambulatoriums bewertete die TIAG einen potenziellen Standort in der Ostschweiz. Die gesamthafte Beurteilung machte Chancen, Risiken und wirtschaftliche Rahmenbedingungen transparent und schuf eine belastbare Grundlage für den Standort- und Investitionsentscheid.
Auf dem ehemaligen Produktionsareal befanden sich zwei industriell vorgenutzte Bestandsimmobilien. Für eines der Objekte lag bereits ein bewilligtes Entwicklungsprojekt mit Rückbau und Neuentwicklung vor; für das andere war eine Kernsanierung vorgesehen.
Die zentrale Herausforderung bestand darin, die bestehende Projektentwicklung mit den spezifischen Anforderungen eines Ambulatoriums abzugleichen und einer möglichen Bestandsumnutzung gegenüberzustellen. Entscheidend waren Raumprogramm, Patientenflüsse, hindernisfreie Erschliessung, Flächenflexibilität und langfristige Nutzbarkeit.
Zusätzliche Abhängigkeiten ergaben sich aus gemeinschaftlich genutzten Flächen und Infrastrukturen sowie den damit verbundenen Regelungen zu Nutzungsrechten, Kosten, Unterhalt, Etappierung und späterer Bewirtschaftung.
Die TIAG übernahm die unabhängige Beurteilung aus Sicht des Immobilienmanagements und der Nutzerbedürfnisse. Sie analysierte die Projektunterlagen und bewertete Standortqualität, Erschliessung, Betriebsprozesse, bauliche Machbarkeit, funktionale Flexibilität und Investitionsbedarf.
Die Varianten Rückbau/Neubau und Bestandsumnutzung wurden hinsichtlich Nutzungseignung, Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit verglichen. Zudem prüfte die TIAG die Projektschnittstellen, zeigte den Regelungsbedarf bei gemeinschaftlich genutzten Flächen auf und plausibilisierte die vorhandenen Kostenschätzungen.
Die Ergebnisse wurden in einer transparenten Bewertungsgrundlage zusammengeführt. Daraus leitete die TIAG einen maximalen Kaufpreis ab und führte die Verhandlungen bis zu dieser Angebotsgrenze.
Wir beraten Sie gerne in allen Belangen rund um Gesundheitsimmobilien-, Infrastruktur- und Strategieprozesse.